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Backup & Recovery Check
Backup & Recovery

Wiederherstellungsfähigkeit bewertet, nicht angenommen

Backup & Recovery Check

Erfolgreiche Backup-Jobs im Monitoring sind kein Beleg für Restore-Fähigkeit. Wir prüfen, ob Ihre Architektur eine erfolgreiche Wiederherstellung im Ernstfall tatsächlich trägt – mit Blick auf 3-2-1-Coverage, Immutability, Restore-Plausibilität und die Schnittstelle zu Disaster Recovery.

Warum Wiederherstellungen unter Druck scheitern

Ein grünes Backup-Dashboard ist kein Restore-Nachweis. Wenn Restore-Fähigkeit zählt, zeigen sich Schwachstellen typischerweise an drei Stellen:

  • Backup-Infrastruktur selbst — Backup-Konsolen werden im Angriff gezielt adressiert
  • Fehlende Immutability oder Air-Gap — Snapshots werden mitverschlüsselt
  • Untestete Restore-Reihenfolgen — Abhängigkeiten zwischen Diensten sind unbekannt

Was wir prüfen

Architektur — 3-2-1-Coverage, Immutability, Air-Gap-Optionen, Aufbewahrungszeitfenster.

Härtung der Backup-Infrastruktur — separate Auth-Domäne, MFA für Backup-Admins, Zugriffsketten.

Restore-Plausibilität — Reihenfolge, Abhängigkeiten, RTO/RPO-Realismus pro kritischem Geschäftsdienst.

SaaS-Coverage — M365- und SaaS-Daten, die in vielen Backup-Strategien fehlen.

DR-Plus — strukturierte Tabletop-Exercise zur Validierung des DR-Plans.

Methodik & Werkzeuge

Architektur-Review — Datenflussdiagramm, Zugriffsmodell, Aufbewahrungslogik.

Restore-Probeläufe — wo Sie diese ermöglichen, sind Stichproben das belastbarste Signal für Restore-Fähigkeit. Wo nicht, arbeiten wir mit Architektur-Bewertung.

Bewertungsrahmen — NIST SP 800-34, BSI IT-Grundschutz CON.3, BCM-Anforderungen aus NIS2 Art. 21 und DORA Art. 11.

Was Sie nach dem Check in der Hand haben

Der Bericht ist als Nachweis gegenüber Geschäftsleitung, Wirtschaftsprüfern und Cyber-Versicherung verwendbar. Insbesondere die Immutability-Bewertung wird zunehmend von Versicherern angefragt.

  • Architekturbericht mit markierten Schwachstellen
  • Restore-Plausibilitätsbewertung pro kritischem Geschäftsdienst
  • Konkrete Maßnahmenliste mit Aufwandsschätzung
  • Im DR-Plus-Scope: dokumentiertes Ergebnis der Tabletop-Exercise

Vorgehensmodell

1½ Tag

Scoping

Geschäftsdienste, Backup-Stack, kritische Schnittstellen

21–2 Tage

Datenerhebung

Architektur-Walkthrough, Konfigurationsexports, optional Restore-Stichproben

32–4 Tage

Analyse

Bewertung gegen Rahmenwerke, Kontextualisierung

41 Tag

Bericht & Walkthrough

Übergabe + Workshop; bei DR-Plus zusätzlich Tabletop

Bericht typischerweise innerhalb von 10 Arbeitstagen nach vollständiger Datenerhebung.

Pricing

Tier-Auswahl nach Architekturkomplexität.

Single-Site

Ein Rechenzentrum, klar definierter Stack

ab 3.900 €

Hybrid

Cloud + On-Prem, SaaS-Daten

ab 7.900 €

DR-Plus

Multi-Site mit DR-Anforderungen

ab 12.500 €

Richtwerte; finaler Festpreis nach Scoping-Call.

Häufige Fragen

Müssen wir während des Checks einen produktiven Restore-Test durchführen?

Nein, aber wir empfehlen es. Stichproben-Restore-Tests sind die belastbarste Quelle für Restore-Fähigkeit. Wo das aus Betriebsgründen nicht möglich ist, arbeiten wir mit Architektur-Review und Restore-Plausibilität.

Welche Backup-Produkte unterstützen Sie?

Alle gängigen (u. a. Veeam, Commvault, Rubrik, Cohesity, Azure Backup, AWS Backup, Acronis). Der Check ist produktunabhängig – wir bewerten Architektur und Konfiguration.

Reicht Immutability allein?

Immutability schützt Snapshots gegen Modifikation, Air-Gap zusätzlich gegen Zugriff. Sichere Architekturen kombinieren beides. Die richtige Stufe hängt von Ihrer Risikolage ab – genau das prüfen wir.

Sind SaaS-Daten (M365, Salesforce) wirklich gefährdet?

Die Plattformanbieter verantworten Verfügbarkeit, nicht Datenverlust durch versehentliche oder böswillige Löschung. Ohne eigenes SaaS-Backup besteht kein verlässlicher Restore-Pfad.

Wie passt der Check zu DORA und NIS2?

Beide Regelwerke verlangen Resilienz-Tests (DORA TLPT/CT, NIS2 Art. 21). Unser Check liefert die operative Grundlage; der Bericht ist als Resilienz-Evidence dokumentierbar.

Brauchen wir den DR-Plus-Scope, wenn wir bereits einen DR-Plan haben?

Wir prüfen den bestehenden Plan auf Realismus und Wirksamkeit. Lücken zwischen dokumentiertem Plan und tatsächlicher Infrastruktur sind häufig – das ist der Kern des DR-Plus-Mehrwerts.

Kontakt aufnehmen

Trägt Ihre Backup-Architektur unter Druck?

Ein Scoping-Call klärt Stack, kritische Dienste und das passende Tier. Kein Vorab-Commitment.