
Zertifikate, Wildcards und selbstsignierte Zertifikate sichtbar machen
Blackfort PKI Assessment
Wir machen Ihre Zertifikatslandschaft sichtbar: interne CAs, selbstsignierte Zertifikate, Wildcard-Zertifikate, Ablaufrisiken, Verantwortlichkeiten und regulatorische Handlungsfelder – bevor sie zum Betriebs- oder Auditrisiko werden.
Die gewachsene Zertifikatslandschaft ist heute der Normalfall
Viele Unternehmen betreiben eine über Jahre gewachsene Zertifikatslandschaft, die niemand vollständig überblickt: selbstsignierte Zertifikate auf Servern, Appliances und internen Anwendungen; Wildcard-Zertifikate, die mehrere externe Services gleichzeitig absichern; eine vorhandene, aber kaum genutzte interne Microsoft Certificate Authority; fehlende Verantwortlichkeiten für die Erneuerung; keine vollständige Sicht über Ablaufdaten, Algorithmen und Verwendungszwecke.
In regulierten Umgebungen wird daraus schnell ein zweifaches Risiko: Betrieblich, weil ein unerkannt abgelaufenes Zertifikat einen Produktionsausfall auslösen kann – und auditseitig, weil DORA, NIS2, ISO 27001 und BSI-Anforderungen eine dokumentierte und nachvollziehbare Verwaltung kryptografischer Identitäten verlangen. Auditoren akzeptieren weder Excel-Listen mit unklarem Stand noch „wir kennen unsere wichtigsten Zertifikate".
Das Blackfort PKI Assessment adressiert genau diese Lücke. Es ist als produktisiertes Festpreis-Angebot konzipiert – kein offenes Beratungsmandat. Ergebnis ist eine belastbare Entscheidungsgrundlage in vier bis acht Wochen: was ist im Einsatz, was ist Risiko, was ist nächster Schritt.
Governance trifft technische Umsetzung
Blackfort bewertet nicht nur einzelne Zertifikate, sondern die gesamte Machine-Identity- und PKI-Governance: technisch, organisatorisch und regulatorisch. Diese Brücke zwischen regulatorischer Beratung und technischer Umsetzung ist die zentrale Positionierung von Blackfort Technology – und sie ist beim PKI Assessment besonders relevant, weil die häufigsten Befunde an der Nahtstelle von Technik und Verantwortung liegen.
Konkret heißt das: Wir verbinden Zertifikats-Discovery und ADCS-Template-Review mit der Frage, wer in der Organisation für Erneuerung, Sperrung und Algorithmen-Migration zuständig ist – und wo diese Verantwortlichkeiten heute fehlen oder unklar sind. Aus beiden Perspektiven entsteht ein priorisierter Maßnahmenplan, der sowohl in der Technik als auch im Steuerkreis tragfähig ist.
Das Assessment ist herstellerunabhängig. Wir arbeiten mit dem, was vorhanden ist – Microsoft ADCS, EJBCA, Cloud-PKI, kommerzielle CAs, ACME-Automatisierung – und empfehlen Tooling nur dort, wo es nachweislich Lücken schließt.
Leistungsumfang
Der Leistungsumfang ist je Paket abgestuft, folgt aber in allen Varianten derselben Methodik: Aufnahme, Bewertung, Priorisierung, Roadmap. Wir bringen die Methodik und Tooling ein, Sie stellen Ansprechpartner und Zugang zu den relevanten Systemen bereit.
Inhaltlich umfasst das Assessment je nach gewähltem Paket: die Aufnahme der bestehenden Zertifikatsquellen, die Analyse interner und externer TLS-Zertifikate, die Identifikation selbstsignierter Zertifikate, die Bewertung von Wildcard-Zertifikaten, die Prüfung vorhandener Microsoft ADCS-, EJBCA- oder Cloud-PKI-Strukturen, die Analyse von Ablauf-, Betriebs- und Verantwortlichkeitsrisiken sowie die Bewertung von Kryptografie, Laufzeiten und Zertifikatsprofilen.
Ergänzend ordnen wir die Befunde gegen DORA Art. 8, NIS2 Art. 21, ISO 27001:2022 Annex A.8.24 und einschlägige BSI-Anforderungen ein und erarbeiten daraus eine Roadmap für Certificate Lifecycle Management – mit klarer Trennung zwischen kurzfristigen Härtungsmaßnahmen und mittelfristigen Architektur-Entscheidungen.
Deliverables
Jedes PKI Assessment endet mit einem definierten Satz an Deliverables, der direkt in interne Entscheidungs- und Auditprozesse einfließen kann. Wir liefern keine 200-Seiten-PDF, die niemand liest, sondern fokussierte Dokumente mit klarer Adressatenausrichtung.
Konkret erhalten Sie eine Zertifikatsrisiko-Übersicht mit den identifizierten Befunden, ein Management Summary für IT-Leitung, CISO und ggf. DORA-Projektleitung, eine technische Befundliste pro Zertifikat bzw. CA-Konfiguration, eine priorisierte Maßnahmen-Roadmap mit Aufwandsindikation sowie ein Zielbild für PKI und Certificate Lifecycle Management.
Auf Wunsch ergänzen wir die schriftliche Lieferung um eine Präsentation für IT-Leitung, CISO oder DORA-Projektleitung – inklusive einer kurzen Q&A-Runde mit dem Assessment-Team.
Deliverables
- Zertifikatsrisiko-Übersicht
- Management Summary
- Technische Befundliste
- Priorisierte Maßnahmen-Roadmap
- Zielbild für PKI und Certificate Lifecycle Management
- Optional: Präsentation für IT-Leitung, CISO oder DORA-Projektleitung
Unsere Leistungen
- Aufnahme aller bestehenden Zertifikatsquellen
- Analyse interner und externer TLS-Zertifikate
- Identifikation selbstsignierter Zertifikate
- Bewertung von Wildcard-Zertifikaten
- Review von Microsoft ADCS, EJBCA, Cloud-PKI
- Bewertung von Kryptografie, Laufzeiten und Zertifikatsprofilen
- Einordnung gegen DORA, NIS2, ISO 27001 und BSI
- Roadmap für Certificate Lifecycle Management
Ihre Vorteile
- Transparenz über die reale Zertifikatslandschaft
- Priorisierte Maßnahmen statt Befund-Sammlung
- Belastbare Entscheidungsgrundlage für IT-Leitung und CISO
- Reduktion von Betriebs- und Auditrisiken
- Anschlussfähigkeit zu DORA-, NIS2- und ISO-27001-Vorhaben
Verwandte Angebote
Paketvarianten
Drei Festpreis-Varianten – je nach Umgebung
Das PKI Assessment ist als produktisiertes Festpreis-Angebot in drei Varianten verfügbar. Die mittlere Variante ist für die Mehrheit regulierter mittelständischer Organisationen der passende Einstieg.
PKI Quick Assessment
Zweck
Einstieg, Management Summary und erste Risikoeinschätzung – ohne tiefe technische Discovery.
Geeignet für
Kleinere Umgebungen, Vorprüfung vor einem größeren Vorhaben, Budgetklärung oder als Sondierung vor einer DORA- oder NIS2-Initiative.
PKI Assessment
Zweck
Standardpaket mit vollständiger Discovery, Risikobewertung, regulatorischer Einordnung und Roadmap.
Geeignet für
Regulierte Organisationen mit interner Microsoft CA, externen TLS-Zertifikaten, Wildcards und selbstsignierten Zertifikaten.
Enterprise Certificate Intelligence Assessment
Zweck
Tiefenanalyse für komplexe Umgebungen inkl. Cloud, Kubernetes, Load Balancer, mehrere CAs und erweiterte Discovery.
Geeignet für
Große oder hybride Umgebungen mit mehreren Netzen, mehreren CAs und erhöhten Anforderungen an Discovery und Reporting.
Sie wissen nicht, welche Zertifikate in Ihrer Umgebung wirklich im Einsatz sind?
Dann ist das PKI Assessment der schnellste Weg zu Transparenz, priorisierten Maßnahmen und einer belastbaren Entscheidungsgrundlage.
PKI Assessment anfragenHäufige Fragen
Ist das PKI Assessment ein Tool oder eine Beratung?
Es ist ein produktisiertes Assessment. Je nach Paket können automatisierte Discovery-Methoden eingesetzt werden, das Ergebnis ist jedoch eine bewertete Entscheidungsgrundlage mit Management Summary und Roadmap – nicht der Output eines Scanners.
Müssen wir bereits eine PKI betreiben?
Nein. Das Assessment eignet sich gerade für Organisationen, die viele selbstsignierte Zertifikate, Wildcards oder nur teilweise genutzte interne CAs einsetzen. Häufig ist gerade in dieser Ausgangslage der Erkenntnisgewinn am größten.
Ist das relevant für DORA?
Ja. Zertifikate sind Teil technischer Abhängigkeiten, Betriebsstabilität, Zugriffssicherheit und IKT-Risikomanagement. Ein fehlender Überblick kann zu Betriebs- und Auditrisiken führen. Das Assessment liefert die Datenbasis, die für ein DORA-konformes Zertifikatsregister benötigt wird.
Können Microsoft ADCS und EJBCA bewertet werden?
Ja. Blackfort bewertet bestehende Microsoft-ADCS-, EJBCA-, Cloud-PKI- und hybride PKI-Architekturen, einschließlich Template-Konfiguration, ESC-Mustern, HSM-Einsatz, CRL-/OCSP-Erreichbarkeit und kryptografischer Policy.
Was passiert nach dem Assessment?
Je nach Ergebnis kann Blackfort bei Zielarchitektur, CLM-Auswahl, Microsoft-ADCS-Härtung, EJBCA-Design, ACME-Automatisierung oder regulatorischer Dokumentation unterstützen. Das Assessment ist explizit kein Vertriebs-Pitch – die Roadmap ist auch dann nutzbar, wenn die Umsetzung intern oder mit einem anderen Partner erfolgt.
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